Osteopathie


"Gesundheit zu finden sollte das Ziel des Arztes sein, Krankheit kann jeder finden."

A. T. Still

Fragen und Antworten zur Osteopathie

Was ist Osteopathie?

In der Osteopathie untersucht und behandelt der Therapeut den Körper des Menschen mit den Händen.

Welches sind die Grundgedanken der Osteopathie?

1. Eine gute Durchblutung im Körper ist essentiell.

2. Der Mensch hat seine Selbstheilungskräfte bereits in sich.

3. Struktur und Funktion des Körpers bedingen sich gegenseitig.

4. Der Körper ist eine Einheit.

5. Der Patient, nicht die Krankheit, steht im Vordergrund.

Wie ist die Osteopathie entstanden?

Nach einigen Schicksalsschlägen suchte und forschte der amerikanische Arzt und Prediger Andre Taylor Still nach neuen Heilmethoden. 1874 entwickelte  er die Osteopathie und vereinte und erweiterte damit die damals herkömmlichen Berufe der Knocheneinrenker und Heiler.

Welche Bereiche gibt es in der Osteopathie?

Es gibt die parietale Osteopathie  mit den Strukturen des Bewegungsapparates: der Knochen, Muskeln, Gelenke und Faszien.

Die viszerale Osteopathie umfasst die Organe mit ihren bindegewebsartigen Hüllen und Aufhängungen.

Die inneren Organe behandelt man bei Verdauungsproblemen, nach Bauchoperationen oder funktionellen Störungen des Nieren-Blasen-Systems.

Die cranio-sacrale Therapie hat den Fokus auf den Strukturen, die das Nervensystem umgeben. 

Was sind Faszien?

Die Faszien sind das Binde und Stützgewebe des Körpers, die dem Körper Form, Stabilität und Flexibilität verleihen. Wie ein großes Netz umhüllen sie die Muskeln, Knochen, Sehnen, Bänder und Gefäße und verbinden so alle Strukturen im Körper miteinander. Sie speichern Wasser und Fett und haben eine Schutzfunktion für das Immunsystem. Über die Faszien breitet sich der cranio-sacrale Rhythmus in den Körper aus.